BEGO Olympia - Tagebuch live aus Peking

BEGO Olympia News-Single

16.08.08

Ni hao, 8 Tage olympische Spiele liegen hinter uns.

Völlig untypisch für dieses Tagebuch geht es heute um Sport.

Mitleidige Blicke empfingen mich als ich um 23:00 in meinem Hotel ankam.

China hatte im Basketball Deutschland in einem extrem spannenden Spiel geschlagen.

Auch im Deutschen Haus fieberten alle mit. Es war wirklich eine knisternde Stimmung, 1/3 Chinesen zu Gast, die jeden Korb lauthals bejubelten.
Das zweite große Ereignis, auch im deutschen Haus heute der absolut unglaubliche 100 m Lauf von Usain Bolt aus Jamaika. Wie kann man einen solchen Weltrekord aufstellen?!
2 Zehntel Sekunden schneller als der alte WR.
Da lagen Welten zwischen den Läufern und man wurde den Eindruck nicht los, der hätte noch mehr drauf gehabt.

Ist ja fast stehen geblieben vor der Linie und hat sich nach den anderen umgeschaut.
Wirklich beeindruckend.
Im deutschen Haus ist inzwischen so etwas wie Normalbetrieb eingekehrt, wer hier jeden Tag ist, will nicht Waldemar Hartmann, Kerner oder Harald Schmidt zum x-ten mal für Oma fotografieren.
Trotzdem habe ich immer noch einige Prominente nicht gesehen.
Stefan Raab, Harpe Kerkeling, Lothar Mathäus, Atze Schröder, Verona Pooth, um nur einige zu nennen.
Heute war Claudia Bokel in der Praxis und hat die Preise für die Athleten Tombola PR -wirksam überreicht bekommen. Gunter Glaser hat in dem Zusammenhang noch mal seine legendäre Athener Füllung kontrolliert. Er hat auch allen erzählt, dass Claudia Bokel seine Patientin ist. Das ist toll, wenn man so berühmte Patienten hat.
Leider waren die dpa Photografen alle mit dem E-on Vorstand beschäftigt.
Wenn ein DAX Konzern eingeladen hat ist immer großer Bahnhof.
Und schließlich wollen auch die Chefs mal gucken, wie die Sponsoring Millionen werbewirksam eingesetzt wurden.
Sie haben übrigens eine sehr schöne Lounge, der Lieblingsplatz von Waldemar Hartman, obwohl es Weizenbier nur bei Warsteiner gibt.
Die Hauszeitung bei den Holländern heißt übrigens Daily Dutch. Das Straßenbild war auch heute von den Oranjes geprägt. Leider haben sie ja noch nicht so viele Medaillen geholt, ich habe eigentlich noch nie irgendwo einen Holländer mitmachen sehen, aber das will nichts heißen.
Sportlich toll heute auch Timo Boll, wie er den Japaner im Tischtennis weggefegt hat.
Sie merken, ich taste mich langsam an das Thema Olympia auch sportlich heran, wäre ja auch gelacht gewesen, wenn mir das komplett durchgegangen wäre.

Dr. Glaser ist überall und unterhält sich mit jedem, er hat auch schon fleißig Autogramme auf der BEGO Fahne in der Praxis gesammelt. Sehr gut, das sind schöne Erinnerungsstücke, wenn wir in Bremen zurück sind.
Allerdings:
Es ist statistisch eher unwahrscheinlich, dass von einer homogenen Gruppe von kerngesunden Menschen, nämlich den deutschen Athleten, in 16 Tagen jemand Zahnschmerzen bekommt. Soll aber vorgekommen sein, wie mir jemand erzählte, der täglich im olympischen Dorf ist.
Wie die Sportler dann behandelt wurden, durch wen und warum unsere Praxis im Deutschen Haus nicht angerufen wurde, das versuche ich noch herauszubekommen.
Fr. Dr. Funkenhauser wollte mir noch den Nachfolger von Dr. Kinderman, Herrn Dr. Wohlfahrt vorstellen. Dr. Engelhardt, den Cheforthopäden hatte ich ja schon bei dem Bandscheibenvorfall kennen gelernt.
Morgen gibt es mehr aus Peking. Heute hat auch das Tagebuch Sonntag, also frei und auf dem Programm steht faulenzen, ohne Termine, ein bisschen Shoppen, eine kleine Massage vielleicht und auf jeden Fall Maniküre.
A Presto, wie der Italiener sagt…


15.08.08

Ni hao,

Die Präsenz von Frau Dr. Funkenhauser im deutschen Haus hat BEGO enorm geholfen.

Jeder weiß, es gibt eine Biermarke, die Sponsor ist, die Sparkasse, (geringe Zinsen, ohne Risiko), e-on  (durch rekordverdächtige Preissteigerungen aufgefallen) - und eben BEGO, die Firma, die sich um die Zahngesundheit kümmert.
Dass wir dann mit einer solchen Sympathieträgerin identifiziert werden, ist goldverdächtig.
Das hat sich inzwischen sehr weit herumgesprochen - der ein oder andere Co- Sponsor ist sogar neidisch - und es gibt sogar Leute mit medizinischen Problemen, die dann gar nicht mehr differenzieren und in Ihrer Verzweiflung und Medical Center und Dental gar nicht mehr auseinander halten können.
Heute galt es sogar die akute Blasenentzündung einer Besucherin im deutschen Haus an den richtigen Arzt zu bringen; und das noch vor dem Frühstück. Die Dame hat einfach die Telefonnummer unseres Flyers gewählt. Das war nun leider meine. Die Zahnarztrufnummer in unserer Anzeige im Deutschen Haus ist längst eine andere lokale chinesische Mobilfunknummer. Aber man hilft ja, wo man kann.
Direkt konnten wir ihr zwar keine Lösung anbieten, haben aber sie weitervermittelt an die Internationale Klinik, die auch eine urologische Fachabteilung hat. Das hat ihr schon geholfen. Gute Besserung noch, habe nichts mehr von ihr gehört.

Szenenwechsel
Großer PR Auftritt im Hausmagazin der DSM, Olympische Momente, Ausgabe 7.
Kann unter www.dsm-olympia.de nachgelesen werden.
Ein gutes Ende fand heute auch die Geschichte mit Lars W. und Prof. Dr. Joergens.
Endlich hatten mal beide Zeit und er konnte seinen Vorsorgetermin, den er in Düsseldorf fahrlässig versäumt hatte, nachholen.
Alles Tipp Topp bei ihm, aber sein Bonusheft hatte er dann doch nicht dabei.
Linni, die Chinesin, die Harald Schmidt versucht Peking zu erklären, war auch noch zur Nachkontrolle da, aber Gunters Inlay war tadellos. Dr. Glaser hatte dienstfrei und war auf Hockey eingestellt.
Ich tröstete Lars auch noch, dass sein Leben in Düsseldorf in der Anonymität nun ein Ende habe. Er wird bestimmt tagelang angesprochen werden; guck mal der Patient aus Peking!
Ist ja sogar mir passiert am Anfang im Kempinski…..Guck mal der Zahnarzt aus Düsseldorf.
Nur ich wohne hier ja nicht dauernd, Lars aber schon in Düsseldorf und die Rheinische Post erscheint jeden Tag.

Szenenwechsel.
Morgen ist der letzte BEGO Abend im deutschen Haus, an dem wir eine Gruppe von Gästen eingeladen haben.
Aus Deutschland erwarten wir jetzt noch Dr. Matz und den Winter Goldmedaillengewinner Alexander Resch, der auf Einladung von BEGO und der DSM in Beijing sein wird.
Das sorgt schon im Vorfeld für Medieninteresse.
Ein Rodler in Peking. Hat der sich vertan?
Alexander wird auch mal in unsere Praxis kommen und sicherlich hat Dr. Glaser Zeit für einen Prophylaxe Termin, behandeln wird Alexander nicht,
ganz anders als Frau Dr. Funkenhauser eben.
Sie hat, sagte sie mir heute Abend, vier Karten für das Florett Fechtfinale am 16.08. ergattert, aber die Frau hat auch Kontakte im DOSB…..
Ich wette 10 zu 1, dass Alexander Resch bei Harald Schmidt auftauchen wird. Und zwar nicht RMB 10 zu 1, sondern harte Euros. Ich habe da schon etwas läuten gehört…
Eine PR Geschichte will eben auch taktisch klug gut vorbereitet sein. Man muss die richtigen Leute kennen und ihnen das anbieten, was sie brauchen. Die Dental Geschichte von uns, ist dann immer das Sahnehäubchen obendrauf, für uns.
Andere Firmen machen das übrigens genauso… Bauerfeind und Waldemar Hartmann zum Beispiel… siehe dazu Olympische Momente, Ausgabe 5, glaube ich.

Szenenwechsel
Die Knappheit von Eintrittskarten treibt immer mehr Blüten.
Wer Karten hat, hat die falschen.
Wer keine Karten hat, wäre schon mit falschen Karten zufrieden, wenn sie denn nur jemand zu einem vernünftigen Preis anbieten würde.
Dann gibt es noch last Minute Karten, so 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn, oder noch kürzer. Da kann man dann halt nicht planen, so 1, 2 Tage im Voraus.
Wir hatten uns zum Glück für unsere Kunden bereits vorab um eine ausreichende Zahl an Karten bemüht und das Feedback nach dem Besuch der Veranstaltung war überaus positiv.
Zahnärzte im 7. Olympia Himmel.
Dr. Wainwright zu mir: Das hier werde ich nie vergessen.
Die schönen Abschiedsgeschenke, die sie erhielten auch nicht.
Eine DVD der Eröffnungsfeier, seit vorgestern auf dem Markt, und ein schönes chinesisches Tee Set aus Porzellan.
Das BEGO Kern Team, dass nun in Beijing bleibt, kann nun einen Gang zurückschalten und die nächsten PR Offensiven planen. Denn dafür sind wir ja hier.
BEGO in aller Munde. Hier vor Ort längst Realität.
Hohe Präsenz, hoher Sympathiefaktor für uns und große Aufmerksamkeit.
So wollten wir das haben.
Olympia 2008 für BEGO eine große Erfolgsgeschichte.
Für die Kunden und für unser Image.
Morgen gibt es weitere News aus Beijing
PS.
Es soll übrigens bei ARD auch ein Olympia Tagebuch geben, da schaue ich morgen mal rein.
Hat der Weserkurier schon über uns berichtet, ist ja schließlich wie die Rheinische Post für Düsseldorf?
Bestimmt, denn dahin haben wir ja gute Kontakte, oder gucken die kein ARD.
Bitte die Wochenendausgabe vom Weserreport aufheben, natürlich nur, wenn die was geschrieben haben über uns, sonst … same procedure as every day. Zum Altpapier.
Buten und binnen, was ist damit?
Und Radio Bremen, die wollten mich eigentlich mal anrufen. So eine Art Telefoninterview, wohl so ähnlich wie heute bei n-tv mit Frau Dr. Funkenhauser. Natürlich nur ohne Bilder.
Wir haben hier nichts davon gesehen bzw. gehört.
Ist das bei You Tube abrufbar?
Denn wir wollen ja auch morgen etwas aus Peking berichten.


11.08.08

Ni hao, so konnte es ja nicht bleiben schon über 10 Tage in Peking

und außer Ni hao und Xie Xie (Danke) immer noch sprachlich von der einheimischen Bevölkerung isoliert. You Zhuan heisst nach rechts und Zuo Zhuan nach links.

Da muss man natürlich höllisch aufpassen, wenn man dem Taxifahrer...

Spätestens, wenn er nicht so abbiegt wie sie es geplant haben, wissen sie, dass sie an ihrer Aussprache noch arbeiten müssen.

Wenn es ihnen zuviel wird mit Händen und Füssen zu erklären, dass er umkehren soll, sagen sie einfach.

Wo Men Dao Le.

Er hält dann sofort an und will kassieren, denn sie haben ihm gesagt, sie seien angekommen.

Sie wissen jetzt zwar nicht, wo sie sind, haben aber ja immer noch den Zettel aus dem Hotel, wo sie hinwollten.

Einfach nächstes Taxi heranwinken und auf ein Neues.

Sie können ja morgen noch mal ihre Aussprache testen.

Vor dem Spiegel am besten und nicht live im Taxi.

Szenenwechsel.

Große Freude im BEGO Dental Team in Beijing über den ARD Trailer mit Frau Dr. Funkenhauser aus der Praxis.

Das war ja schon fast Schleichwerbung im Öffentlich-Rechtlichen.

Optisch ist BEGO durch die Team Poloshirts sehr gut präsent und die Zahnarzt Praxis somit allseits bekannt. Zum Glück gab es erst wenige echte Behandlungsfälle, dafür aber mehrere Anfragen nach Zahnstein entfernen und Bleaching.

Morgen kommen die weiteren Zahnärzte des Teams in Beijing an, um Dr. Glaser zu entlasten, der noch nichts so richtig von Peking gesehen hat.

Heute steht noch ein Experiment auf dem Programm: Mit dem Fahrrad ins Kempinski! Das dürfte eigentlich kein Problem sein, nur am Hoteleingang ist kein Fahrradständer und das ist blöd, denn wenn man das Rad klaut, ist es weg.

Aber ich wollte ja auch die U-Bahn testen und bin immer noch nicht dazu gekommen.

Der offizielle IOC Abend soll gut gewesen sein, aber da ich nicht da war, ist es am besten unter www.dsm-olympia.de die Deutsche Haus Hauszeitung zu lesen. Flott gemacht und ein hoch motiviertes Redaktionsteam um Marcus Meyer, der gestern Geburtstag hatte.

Lars Wissmer, Sie erinnern sich, der Patient von Dr. Joergens freut sich, wenn dieser morgen ankommt; ich habe schon mal einen Termin für ihn reserviert.

Neben den BEGO Sammler Pins - die blauen sind echte Raritäten - sind alle von den sehr schönen chinesischen Fächern begeistert.

Wo hasst du den denn her?

Noch eine kleine Geschichte am Rande, dann ist Schluss für heute.

Am Eingang des deutschen Hauses werde ich Ohrzeuge des folgenden Dialogs:

Er zu ihr.

Ob du es glaubst oder nicht, ich saß gestern den ganzen Abend beim Fechten neben Zita Funkenhauser, geil oder?

Sie: Und, hast du sie nach einem Autogramm gefragt auf deiner Eintrittskarte?

Ähhh... nein also, ähhh, ich wollte zuerst aber ich hatte keinen Stift dabei und dann war Fechten vorbei.

Sie: Du bist vielleicht ein Held!

 

Mehr aus Peking gibt's morgen.

Rainer Cater aus Beijing für das BEGO Olympia Tagebuch.


10.08.08

Ni hao, oh sh... Ich habe es gewusst.

Warum habe ich bloß die Wasserball- gegen Hockeykarten eingetauscht? So ein Platz in der Halle. Das wär’s gewesen. Jetzt, da es wie aus Eimern gießt.

Ein richtig tropischer Regen bei 28°C. Auf manchen Strassen könnte man olympische Ruderwettkämpfe veranstalten, so schüttet es hier seit einer Stunde.
Es fing morgens an, als Familie Funkenhauser und Dr. Glaser, unsere Zahnärzte, in Beijing ankamen. Und dann waren da auch noch zwei Patienten. Am Sonntag, wo die Praxis eigentlich geschlossen ist und nur Notdienst für alle Fälle vorgesehen ist. Ein defektes Inlay (blieb in der Banane zurück, war aber zum Glück nur Amalgam) und dann noch eine gelockerte Brücke.
Aber: Notfall ist Notfall und dafür ist BEGO ja vor Ort.
Und wer kann schon vier Zahnärzte am Sonntag um 13:30h vorweisen? Versuchen Sie das mal in Wermelskirchen oder in Paderborn. Selbst in Düsseldorf werden Sie wahrscheinlich durch die halbe Stadt fahren müssen, um dann in einem überfüllten Wartezimmer Platz zu nehmen und sich von einem Zahnarzt in den Mund schauen zu lassen, den Sie gar nicht kennen. Abgesehen von der Praxisgebühr und der obligatorischen Frage nach der Versichertenkarte, das kommt einem dann doch noch vertraut vor. GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte, nicht zu verwechseln mit GEZ!), hin, GOZ her, ohne Karte in der Notfallpraxis geht’s nur gegen cash (außer Sie heißen Pooth und kommen aus Düsseldorf, dann werden Sie auch so geholfen. Naja, das ist dann ein anderes Thema).

Den Sportlern und Journalisten im Deutschen Haus kann nichts passieren. Am Ort des Geschehens: Dr. Glaser und Frau Dr. Zita Funkenhauser, die ehemalige 2-fache Goldmedaillengewinnerin im Fechten aus Tauberbischofsheim. Außerdem Dr. Arnulf Metzmacher, der behandelnde Arzt. Herr Christoph Weiss ist auch alarmiert als Koordinator vor Ort.
Alarmiert ist aber auch die Presse. Es berichtet ja die dpa und dpa picture alliance. Irgendwie musste sich etwas herumgesprochen haben, denn plötzlich steht auch ein Fernsehteam von der ARD in der Tür. Fehlt nur noch die Patientin mit dem Inlay - sorry, ohne Inlay natürlich, denn das steckt ja in der Banane. Und natürlich die Rheinische Post und der CNN (Dr. Glaser erzählte mir übrigens, dass er da ein Abo habe und das Ehepaar gut kennen würde).
Ich weiß aber nicht, ob die Rheinische Post nach Peking nachgeschickt wird, heute jedenfalls gab’s wieder nur die FAZ und die Times. Ein letztes Wort zur Rheinischen Post: Die ist so etwas wie die Times für die WELT oder der Weserkurier für Achim. Das ist übrigens kein Name eines Abonnenten, sondern ein hübscher kleiner Ort in der Nähe von Bremen.
Das war der Medienausflug des Tages.

Und dann kam Lilly.
Vielleicht haben Sie die auch schon mal gesehen. Lilly klärt Harald Schmidt über Peking auf, spricht perfekt deutsch und ist auch ansonsten eine bezaubernde Person.
Nach der Behandlung ist vor der Behandlung.
Das fehlende Inlay wird durch ein Provisorium ersetzt und dann hat das Fernsehen die Szene nachgestellt mit Frau Dr. Funkenhauser, die ja in Peking nicht praktizieren darf, weil man dafür eine behördliche Zulassung braucht. Die Zulassung hat zum Glück Dr. Metzmacher. Dann werden noch schnell ein paar Erinnerungsphotos gemacht. Herr Weiss schenkt allen einen BEGO Olympia Sammelpin und dann war die Praxis wieder zu.

Hoffentlich ist heute Abend kein Einsatz, denn es ist der offizielle IOC Abend, geschlossene Gesellschaft sozusagen. Von BEGO dabei: Herr Christoph Weiss und Dr. Metzmacher mit seiner chinesischen Frau. Die Gästeliste ist streng geheim, Herr Rogge wird wohl da sein, Dr. Bach (das ist der Präsident vom DOSB), Herr Vesper (Generaldirektor vom DOSB), mehr weiß ich auch nicht. G. Schröder vielleicht noch, falls er sich noch im Lande befindet und Zeit hat.
Morgen werden wir mehr wissen, wie es beim IOC Abend hinter den Kulissen aussah.

Einen Nachteil hat Olympia für mich: Ich bekomme vom Sport nichts mit. Ab und zu ein Szenenschnipsel in der Medienlounge der Telekom. Dort habe ich gesehen, wie der Spanier beim Radfahren gewonnen hat und den Rest erfahre ich nur vom Hörensagen.
Mehrere Goldmedaillen für die Chinesen,  aber wie sich das deutsche Team bisher geschlagen hat, keine Ahnung.

Noch etwas.
Eintrittskarten sind in Peking zurzeit die härteste Währung überhaupt, da ist Rohöl zum Preis eines stillen Wassers zu haben (nun gut, mit so einem Barrel Öl kann man bei Olympia auch nicht soviel anfangen).
Eine nicht repräsentative Umfrage im deutschen Haus ergab übrigens, dass nur jeder Vierte annähernd wusste, wie viel Liter das sind.
Es gab eine enorme Schwankungsbreite. 5 Liter- diese Leute hatten Barrel mit einem Fass Warsteiner nicht auseinander halten können und 1000 Liter- die Leute assoziierten Barrel mit Barren, sprich ein Barrel gleich 1000g und haben somit auch etwas durcheinander bekommen.
Dabei ist G. Schröder immer noch im Deutschen Haus, wie zum Beispiel gestern Abend, aber keiner hat ihn gefragt. Er als Gazprom-Mann hätte gewusst wie viel ein Barrel in Litern ist, oder? Er ist ja für Gas zuständig und das wird schließlich in Kubikmetern berechnet. Wer noch auf dem IOC-Abend war, kann ich noch nicht berichten.
Mehr aus Peking gibt's morgen.

Jetzt hat der Regen nachgelassen und das BEGO Olympia - Tagebuch macht ebenfalls Schluss für heute.
Rainer Cater aus Beijing für das BEGO Olympia Tagebuch.


08.08.08

Ni hao, 19:00 Uhr Beijing time.

Nur noch eine Stunde und ich komme einfach nicht in Schwung, dabei will so ein Abend, an dem die olympischen Spiele eröffnet werden, natürlich gut vorbereitet sein.

Was zieht man an? Der schwarze Anzug disqualifiziert sich jedenfalls heute selbst, da es schon um 9:00 über 30°C ist. Schlechte Karten hat auch die Krawatte, sie verhindert nämlich die Luftzufuhr unter dem Hemd .
Kommt eigentlich nur Casual in Frage und die BEGO Dienstkleidung Dental Team Beijing 2008. Fürs Erstere entscheide ich mich. Noch ein Olympia Pin ans Revers und los geht’s von meinem Hotel zum Kempinski.
Es sind ungefähr 20 Minuten und ruck zuck ist auch ein Taxi zur Stelle, denn das BEGO Servicemobil fehlt heute. Ab jetzt bin ich eine öffentliche Person.

Kaum bin ich in der Halle angekommen, wäre ich fast in Gerhard Schröder rein gerannt, denn ich war jetzt in Eile. Ich habe so getan, als kenne ich ihn nicht, war ihm auch egal, glaube ich, er war viel zu sehr mit einer dicken Cohiba - eine kubanische Edelzigarre, beschäftigt.
Da ich ja nicht zum Repräsentieren da bin, bin ich dem Troubel aus dem Weg gegangen und habe die BEGO Ticket Börse eröffnet und Eintrittskarten Roulette veranstaltet, denn inzwischen sind noch ein paar Tickets dazu gekommen, aber genauso viele auch schon wieder reserviert worden. Im Moment bin sogar ich ein OTO (Olympic Ticket Owner). Ich habe Karten für das Finale Damenfußball im worker's stadium. Mal schauen, wie lange ich dieses Ticket verteidigen kann, oder ob es am Ende doch auf rhythmische Sportgymnastik hinausläuft, dafür sind noch zwei Karten frei. Aber wir sind hier bei Olympia und da ist eben dabei sein Alles, oder? Ich sehe das jedenfalls so.

Szenenwechsel - 20:00 Uhr:
Wir sind im Kempinski, also von BEGO eigentlich nur ich, aber es sind viele andere da. Heute Abend geht es weiter. Jetzt muss noch ein bisschen gearbeitet werden und nachher ein Inlay versorgt werden. Zum Glück ist Frau. Dr. Chuchracky, meine BEGO-Kollegin, schon da. Sie ahnt aber noch nichts von Ihrem Glück.

Rainer Cater aus Beijing für das BEGO Olympia Tagebuch.


08.08.08

Ni hao, 8 Uhr Ortszeit, noch genau 12 Stunden bis zur Eröffnungsfeier.

Der Tag begann mit einem guten Vorzeichen. Da Scherben Glück bringen sollen, habe ich heute einiges Schönes zu erwarten.

Pech hatte allerdings die Magnum Flasche Lagerfeld im Badezimmer, ihr ist der Sturz aus 80 cm Höhe nicht bekommen (sie war fast neu, zollfrei eingekauft beim Duty free shop in Düsseldorf, dort, wo ich meine Reisedokumente, nach dem Bezahlen und Einpacken der Bordkarte, an der Kasse liegen ließ).
Ich merkte das natürlich bereits 20 Minuten vor dem Abflug, als ich nur noch mal gucken wollte, welcher Sitz und so....Das ist aber eine andere Geschichte und schon ganz lange her. Jedenfalls, ich war der Letzte beim Boarding und 5 Minuten später wäre die Maschine wohl weg gewesen...
An dieser Stelle dickes Lob an das Team von Air Berlin und Herrn Franke Da hab ich noch mal Glück gehabt.
Danke ist ein gutes Stichwort.
Hier namentlich und abteilungsweise aufgeschrieben, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ebenfalls die Reihenfolge der Nennung der BEGO Olympia Helden
ist rein zufällig. Danke Dagmar für den perfekten Logistik Support, danke Kathleen für das Management of tickets, flights and different bookings und danke Gabi, ohne die das Olympiatagebuch nicht den Weg ins World-Wide-Web gefunden hätte und danke an alle anderen BEGO-Helfer und natürlich das Zahnärzteteam.
Ohne die große Hilfe meiner chinesischen BEGO-Kollegen Niu  und Jerry sowie Dr. Chai wäre vieles nicht so einfach gewesen.
Auch einige Mitarbeiter anderer Partner der deutschen Olympia Mannschaft haben maßgeblich zum Erfolg unserer Vorbereitungen beigetragen: Lars Urban von der Messe Düsseldorf, Sven von der dpa, Ralf und Tom von DerTour, Riccarda, die Architektin des deutschen Hauses, und, und, und... Es fallen mir bestimmt noch viele ein.
Besonderer Dank gilt auch an Rongfang, Mr. Cui and Corinne for perfect merchandising dealing here in Beijing.

Mehr aus Peking gibt's heute Abend.
Das kann länger werden, weil es erstens bestimmt spät wird und zweitens wohl sehr viel zu berichten gibt.
Rainer Cater aus Beijing für das BEGO Olympia Tagebuch.


04.08.08

Ni hao, wenn es einer eiskalten Coke nach 15 Minuten zu warm wird,

dann steht sie in Peking am Platz des himmlischen Friedens.

Bis dahin haben wir es bei unseren Vorbereitungen noch nicht geschafft.
Das alle bewegende Thema in Peking ist nach wie vor das Wetter. Denn die Sache mit dem Verkehr klappt wirklich gut.
So richtig im Stau stehen muss man eigentlich nicht, da hat die A8 zwischen München und Salzburg bei Ferienbeginn eindeutig mehr zu bieten. Ich bin heute schon wieder russischen Sportlern begegnet, anderen diesmal, kann aber eigentlich gar nicht sagen warum.
Und wie das bei Olympia so ist, versucht ja jeder mit jedem zu kommunizieren, und ich habe verstanden, dass er aus Wladiwostok kommt.
Und wenn mich nicht alles täuscht, war er wohl Gewichtheber. Jedenfalls traute ich ihm das ohne weiteres zu. Also auf gar keinen Fall rhythmische Sportgymnastik.
Gibt es die überhaupt für Männer? So rumhüpfen mit Bändchen ist das doch, oder?
Da sind wir ja schon bei den Randsportarten, über die wahrscheinlich wieder kein Mensch berichten wird. Softball zum Beispiel - schon mal gesehen? Oder Trampolinspringen? Hier machen 4 Chinesen mit und Dong Dong ist ein potentieller Medaillen-Kandidat. Wir wünschen ihm an dieser Stelle viel Glück!
Ob das deutsche Team auch beim Trampolinspringen mitmacht? Es ist schon erstaunlich, was man über Olympia alles nicht weiss.
Da passt es ja ganz gut einmal einige weitere Sportler des chinesischen Teams vorzustellen, die man so außerhalb von China gar nicht so kennt.
Tan He zum Beispiel (bitte wie Tanne aussprechen), ein sehr guter Ringer. Oder Guo Peng, der macht beim Volleyball der Männer mit.
Ein weiterer Peng ist beim Kajak aktiv.
Morgen stelle ich dann weitere Athleten vor.
Hier noch der leicht einschüchternde Goldmedaillen-Bericht der Chinesen:
Athen 32,  Sydney 28, Atlanta "nur'" 16, ebenso in Barcelona.
Ganz schlecht sah es in Seoul aus: nur 5. Und damals in Los Angeles 15.


Jetzt zu einem anderen Thema:
Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht:
Heute stand in der Zeitung, dass 3 große Parks für Demonstrationen während der olympischen Spiele ausgewiesen sind. Die liegen noch nicht mal so abseits und jeder, der eine Demo anmeldet, kann dort demonstrieren. Nicht zu jedem Thema - ist  - aber grundsätzlich doch eine feine Sache.
Bestimmt hat CNN einen Übertragungswagen dort postiert.
Ein paar Haken hat die Sache natürlich schon.
Wir nehmen mal ein Beispiel: Sie planen eine Demo für das landesweite Verbot von Schneckenkorn; kennen Sie aus dem Kleingarten, die fiesen Biester, die den Salat anknabbern. Also, Sie wollen nicht, dass man die weiter mit Schneckenkorn tötet.
Jetzt gehen Sie zur Polizei und melden an, wie die Demo ablaufen soll, wie viele Leute kommen, welches Propaganda Material Sie dabei haben und ob Lautsprecherübertragungen vorgesehen sind.
Wenn Sie alle diese Angaben gemacht haben, erhalten Sie die schriftliche Erlaubnis und Ihrer Demo unter dem Motto "Auch Schnecken haben ein Recht auf Leben" steht nichts mehr im Wege. Zugegeben das Beispiel hinkt ein bisschen, gibt es doch Schnecken hier nur im Restaurant.
Jetzt wieder zu den ernsten Dingen.
Heute war es sehr schwül und ich glaube der API ist auf über 100 geschossen.
Keine Sonne am Himmel und über 30°C bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Die Regenwahrscheinlichkeit während der Eröffnungsfeier soll bei 43% liegen. Das ist mal eine präzise Angabe. Nicht fifty fifty.
Nach weiteren Verzögerungen beim Zoll ist heute Nachmittag auch das gesamte Material für die Praxis eingetroffen, so dass wir morgen loslegen können.
Im deutschen Haus sah es heute schon viel besser aus als am Freitag, aber da ist immer noch eine Menge zu tun.
Das DSM Team ist auch schon vor Ort und der ZDF Fernsehgarten sieht langsam wie ein Fernsehstudio aus.
Deutsche Sportler wurden noch nicht gesichtet und andere aus Funk und Fernsehen bekannte Gesichter auch nicht.
Dafür viele schwarze Limousinen vor dem Kempinski, Audi A6 ist hier das angesagteste Auto.

Morgen steht noch U-Bahn fahren auf dem Programm und ein Besuch auf dem Pin Collector Market im Chaoyang Park. Da wollen wir kräftig Bego Pins tauschen.

Rainer Cater aus Beijing für das Bego Olympia Tagebuch.


03.08.08

Ni hao, wollen wir zum Chinesen gehen?

Eigentlich eine ganz natürliche Frage. Bei über 30.000 Restaurants in Peking aber nicht so richtig Ziel führend.

Es gibt ein riesiges Angebot chinesischer Restaurants mit regional geprägter Küche: scharf wie in Sichuan oder lieber Dim Sum aus Canton oder doch lieber die auch bei uns beliebte Peking Ente?
Daneben ist natürlich die halbe Welt vertreten. Es gibt den Italiener um die Ecke, den Gourmet Franzosen, vietnamesische Küche und und und.
Auch Deutschland ist vertreten, allerdings mit recht wenigen Lokalen. Das bekannteste ist wahrscheinlich der Paulaner direkt neben dem Hotel Kempinski, so richtig urbayrisch mit Haxen, Leberkäse und Weißwürstel. Das alles zu Oktoberfestpreisen und fest in chinesischer Hand.
Weitere Empfehlungen sind der Landgraf, ein bisschen wie ein kölsches Brauhaus, und Schindlers Tankstelle mit dem wohl besten Bierangebot der Stadt.
Trotzdem: deutsche Küche ist in Peking eindeutig unterrepräsentiert, wir rangieren auf den hinteren Plätzen der Liste gleichauf mit der Mongolei und Usbekistan.
Gar nicht erwähnt sind die Küchen folgender Länder:
Niederlande, aber da fallen mir nur Pofferties und Matjes ein (nicht zusammen essen!).Und natürlich Käse aus Gouda, aber den mag hier keiner.
Ebenfalls nicht vertreten: die Schweiz, weil, siehe oben, Käsefondue und Raclette werden hier verschmäht.
Schlecht sieht es auch für Österreicher aus (warum eigentlich? Marillenknödel und Kaiserschmarrn sind doch lecker!).
Dass es auch kein englisches Restaurant gibt, wundert allerdings nicht weiter, außer Fish and Chips war da ja auch nichts. Und daraus kann man beim besten Willen keine Speisekarte basteln. Und Speisen in Zeitungspapier kommen ohnehin für Chinesen nicht in die Tüte.
Soweit zum Thema Essen und Vorurteile.

Für Mensche, die gerne essen gehen ist Peking also ein kleines Paradies. Bezahlbar und sehr, sehr vielfältig.
Ein komplettes Menü mit zig Vorspeisen und Hauptgängen ist in einem guten Lokal für € 10 zu haben, inklusive der Getränke versteht sich.

Jetzt noch ein paar Informationen zum Wetter und das, was unsere Kunden und Kollegen hier erwartet.
Heute waren über 35° Grad im Schatten, allerdings war die Luftfeuchtigkeit nicht sehr hoch.

Der API lag heute bei gefühlten 35, die Luft sauber aber etwas diesig.
Dann tauchte die Frage auf, was passiert wenn der Air Polution Wert auf Null sinkt.
Wahrscheinlich darf sich Beijing dann Bad Peking nennen. Hoffen wir auf jeden Fall, das es so bleibt.

Heute waren russische Sportler in der Stadt unterwegs, mächtig verschwitzt, aber sehr unternehmungslustig sahen sie trotzdem aus.
Allerdings nicht auf dem Antikmarkt. Da war ich heute, weil ein Besuch hier Teil der Stadtbesichtigung sein wird.
Ein kanadisches Fernsehteam (schwitzten ebenfalls) hat das bunte Treiben aufgenommen.

Antikmarkt heißt in erster Linie "Made in China anno 2008", sieht aber fast alles aus wie 1880. Aber es gibt auch seriöse Händler die sehr gutes Kunsthandwerk anbieten und tolle Antiquitäten.
Den Jade Buddha für € 5,- würde ich trotzdem stehe lassen, genauso wie die antiken Münzen und die von Mao selbst signierten Bibeln.
Noch ein Tipp: Handeln Sie mit den Verkäufern, aber nicht nur so zum Spaß, denn dann können die Leute richtig wütend werden, denn Sie fügen dem Händler einen Gesichtsverlust zu. 30 % sind aber immer drin, bei der Hälfte des Preises sollten Sie also anfangen.

In Sachen Olympia gibt es heute nicht so viel zu berichten, da sich mir die Nachrichten im chinesischen Fernsehen nicht so richtig erschließen und in meinem Hotel kein CNN empfangen werden kann.
Wahrscheinlich ist das chinesische Fernsehen ohnehin zensiert, was aber für einen Ausländer keine große Rolle spielt.
CNN scheint aber auch durch eine Selbstzensur-Brille zu berichten. Gestern wurde erzählt, dass sich die Chinesen nicht mit Ausländern unterhalten dürfen.
Liegt aber wohl eher an den überall zu beobachtenden fehlenden Englisch Kenntnissen.
Dafür funktioniert die Verständigung mit Händen und Füssen sehr gut - und Lächeln sowieso :-)
Vielleicht sagt das mal jemand den Leuten vom amerikanischen Fernsehen.
So das war's für heute.

Mehr aus Peking gibt's morgen.
Rainer Cater aus Beijing für das Bego Olympia Tagebuch.


01.08.08

Der erste Patient wartet bereits auf das deutsche Zahnärzteteam

und zwar speziell auf Prof. Dr. Joergens, denn zuhause in Düsseldorf ist er sein Hauszahnarzt.

Umso erfreuter und erstaunter war er, als er im BEGO Zahnarzt-Flyer las, dass sein Hauszahnarzt einer der vor Ort behandelnden Zahnärzte ist.
Heute war also der erste Ortstermin im Hotel Kempinski, das in ganz neuem Glanz erstrahlt.
Überall Handwerker, Techniker, Fernsehleute und viele chinesische Helfer. Alle praktisch ununterbrochen damit beschäftigt aus einem Teil der Hotellobby und dem Ostgarten ein Fernsehstudio zu bauen und Platz für bis zu 1.600 erwartete Gäste pro Abend zu schaffen. Ob das aber in einer Woche zu schaffen ist?
Vorsichtig ausgedrückt ist alles noch in einer gewissen Rohbauphase, denn China ist China und hier gelten andere Regeln als beim Messebau auf der IDS.
Container im Zoll stecken geblieben, der falsche Teppich geliefert, 35 Grad im Schatten bei 90% Luftfeuchtigkeit und bisweilen heftigen Regenfällen (Drinnen geht's ja, aber Garten ist eben draußen). Trotzdem ist von Hektik oder Nervosität nichts zu spüren, schließlich war Lars Wissmer schon 2004 in Athen dabei und Griechen sind ja auch nicht ohne, was Organisation und Temperaturverhältnisse betrifft.

Jetzt aber zur alles entscheidenden Frage:
Was macht der Smog? Werden Athleten Atemschutzmasken tragen müssen, wie auf CNN berichtet? Einfache Antwort, auch wenn es jetzt niemand glaubt:
No smog today. Strahlend blauer Himmel, Fernsicht bis zu den Bergen und noch erträgliche 30 Grad. Verantwortlich dafür ein heftiges Gewitter am gestrigen Abend und lediglich 50 Prozent der Autos auf den Strassen (heute waren die ungeraden Nummern dran).
Dargestellt wird der Smoganteil mit dem API, ein Luftverschmutzungs-DAX sozusagen, Air Polution Index. Und der hatte heute den Wert 41.
Wir werden das ganz genau beobachten.

Jetzt zu zweitwichtigsten Frage:
Wo gibt es die beste Peking Ente?
Hier muss ich im Moment noch passen, aber auch das bekommen wir raus.

Jetzt noch ein bisschen Olympia in Zahlen.
100.000 freiwillige Helfer stehen bereits den Gästen in jeder nur erdenklichen Situation zur Verfügung - unübersehbar im Stadtbild, genauso wie Tausende von Fahnen.
Peking ist absolut im Olympia Fieber, aber Stress? Nein! Stress ist keiner zu erkennen. Am Montag beginnen offiziell die Arbeiten in der BEGO Zahnarzt Praxis, die Teambekleidung ist schon fertig.
Mehr aus Peking gibt's morgen

Rainer Cater aus Beijing für das Bego Olympia Tagebuch.


Christoph Weiss
30.07.08

BEGO hilft, wenn Athleten der Zahn schmerzt

Zum vierten Mal übernehmen wir die zahnärztliche Versorgung der Olympioniken, in diesem Jahr in Peking.

In Kooperation mit 5 Zahnärzten steht das BEGO Team den Athleten, Mitarbeitern für zahnärtzlliche Versorgung vor Ort zur Verfügung.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Beitrag von "buten un binnen" zu sehen.

Dieser wurde uns freundlicher Weise von radiobremen - "buten un binnen" zur Verfügung gestellt.


Achtung:

Um den Videobeitrag sehen zu können, benötigen Sie den RealPlayer.


29.07.08

Ni hao

Morgen startet der erste Mitarbeiter des BEGO Olympia-Teams nach Beijing. Fast 12 Monate Vorbereitung liegen hinter uns, um die Erfolgsstory aus Athen zu wiederholen. BEGO ist auch in Beijing wieder Co-Partner der deutschen...

In Kooperation mit dem Beijing Medical Center bietet BEGO den Athleten, Mitarbeitern und auch allen weiteren deutschen Touristen, die in dieser Zeit in Peking sind, eine deutschsprachige zahnärztliche Versorgung. Denn in Peking sein und Zahnschmerzen haben, das kann die ganze Freude an dem Ereignis gründlich verderben.


BEGO hat deshalb ein Zahnarztteam unter Leitung von Herrn Dr. Glaser zusammengestellt, das eine perfekte Versorgung vor Ort gewährleistet. An dieser Stelle werden Sie in den nächsten Wochen ein interessantes, spannendes Olympia Tagebuch rund um das Deutsche Haus finden. Geschichten abseits der großen News, aber mit allen Sportlern und Stars, die vor Ort sein werden.
Bilder gibt es natürlich auch dazu.

Freuen Sie sich auf das BEGO Olympia Tagebuch der besonderen Art:
Live aus Peking, live aus dem Deutschen Haus!


21.07.08

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Medaillenspiegel

Medaillienspiegel Box

1. China 100
2. Vereinigte Staaten 110
3. Russland 72
4. Großbritannien 47
5. Deutschland 41
6. Australien 46
7. Südkorea 31
8. Japan 25
9. Italien 28
10. Frankreich 40